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Urlaub Zuhause – Teil III Hamburg auf dem Wasser

Oh Wunder, Hamburg hat mehr Brü­cken als Venedig. OXMOX hat für euch ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen ihr die Hansestadt vom Wasser aus genießen könnt.

Elbe, Alster und Bille, der Goldbek­kanal in Winterhude und zahlreiche andere Kanäle rund um Norderelbe und Alster. Ursprünglich zum Schutz gegen Überschwemmungen und als Trans­po­rt­wege erbaut, dienen die Kanäle und Fleete unserer Hansestadt heutzutage eher zur Freizeitbespaßung für Einhei­mische und Touristen.

Eine der beliebtesten Arten, Hamburg vom Wasser aus zu bestaunen, bieten die zahlreichen Bootsverleihe. Das alt­bewährte durch die Kanäle Tuckern ga­rantiert immer wieder ein abenteuer­reiches Erlebnis.

So gibt es zum Beispiel den Boots­verleih Barca an der Alster (Preis Tretboot pro Stunde 20€), den Boots­verleih im Stadtpark (Preis Tretboot pro Stunde 21,00€) oder die Marina Marienhof im Alstertal (aus­schließlich Kanu- und Canadierverleih, Preis 3er-Kajak pro Stunde 13€).

Dazu werden auch BellyBoat-Touren angeboten. Wer im BellyBoat sitzt, der trägt für gewöhnlich eine Anglerhose und Gummistiefel – denn hüftabwärts hängt man im Wasser. Fast wie in einem gewöhnlichen Schwimm­reifen, sitzt man in einem Gummiring und geht so nicht unter.  Auf der Website der Hamburg-BellyBoat-Touren kann man derzeit zwischen fünf unterschiedlichen Touren wählen. Die günstigste gibt es dabei ab 50€.

Sitzt man dann im Boot, lautet die Frage meistens erstmal: Wohin jetzt? In Hamburg scheint das Angebot an schönen Paddelrouten fast uner­schöpf­lich: für jeden Geschmack eine passen­de Tour. Wer gerne die Villen in Win­ter­hude bestaunen würde, der sollte sich die Alsterkanäle als Erkundungsort vornehmen. Rund um die Elbinsel Wilhemsburg kann der starke Kontrast zwischen Natur und Industrie bestaunt werden und am Oberlauf der Alster befindet sich ein wahres Paradies für Naturliebhaber.

Auch der Feenteich, der in Uhlenhorst den perfekten Ort zum Entspannen und Natur genießen bietet, ist bei Boots­touren sehr beliebt. Der bezaubernde See zieht seine Besucher mit seinem einzigartigen Ambiente in den Bann und mit einem gemieteten Boot kann ein wenig auf dem Wasser gedümpelt und die Beine hochgelegt werden.

Falls während oder nach der Bootstour Bedarf  nach einer Erfrischung oder einem Snack besteht, sollte man sich auf den Weg zu dem Café Canale begeben. Das kleine Café in Winterhude serviert unvergleichlich guten, selbstgebackenen Kuchen und köstlichen Kaffee. Diese reichen sie auch gerne vorbeikommenden Bootsfahrern – einmal klingeln, bestellen und schon wandert der Kuchen und/oder Kaffee durch ein Fenster in der Hauswand direkt ins Boot.

Supper Club Bootsverleih GmbH & Co. KG Isekai 13

Der sich direkt am Isebekkanal be­findende Supper Club ist ein täglich ab 10:00 Uhr geöffneter Bootsverleih, der seinen Kunden nicht nur Boote, son­dern auch Essen und Trinken an­bietet, das unter anderem auch auf der hauseigenen Terrasse genossen werden kann. Zum Ausleihen stehen dem Wassersportbegeisterten hier Kanus, Kajaks, Ruderboote, Tretboote (Preis Tretboot pro Stunde 20€) und SUPs (Stand-Up-Paddling) zur Verfügung. Wer sich mit letzterem noch nicht besonders vertraut fühlt und nicht unbedingt auf eigene Faust losziehen will, der kann auch eine SUP- Tour oder einen SUP-Kurs besuchen. (Min­destmietzeit eine Stunde, danach wer­den jede angebrochene 15 Minuten abgerechnet, auf Wunsch bekommt der Gast eine Gewässerkarte, sowie eine wasserfeste Box (1,- Euro Leihgebühr) und/oder Schwimmwesten)

Neben der Möglichkeit sich Boote aus­zuleihen, bietet es sich auch an, nach einem Ruder-, bzw. Segelclub Aus­schau zu halten. Denn beim Rudern mischt unsere Hansestadt schon lange mit. Hier wurde der erste Ruderverein Deutschlands gegründet. 1836 etablier­te sich der wohl bekannteste Ruderclub Hamburgs, der Hamburger und Ger­mania Ruder Club. Der traditions­orientierte Ruderverein nennt die West­seite der Außenalster sein Zuhause.

Auch Segelclubs gibt es einige, so zum Beispiel den Hamburger Segel-Club (An der Alster 47a), der 727 Mitglieder zählt. Der 1962 gegründete Verein ist damit einer der größten Deutschlands. Geöffnet ist der Club von 9:00Uhr bis 17:00 Uhr.

Segelschule Pieper

Die Schulungsräume der seit über 55 Jahren bestehenden Segelschule befin­den sich an der Alstertwiete 1. Wer seinen Segel- oder Motorbootschein er­langen will, der ist hier auf jeden Fall richtig. Der Club ist von 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet.

Wer sich gerne an einen etwas Außer­gewöhnlicheren Wassersport wagen würde, der sollte sein Augenmerk auf  Wasserski und Wakeboard richten. Die Wasserski & Wakeboard Hamburg GmbH in der Hermann-Blohm-Str. 8, südlich der Alster gelegen, bietet die einzige Mög­lichkeit in der Hansestadt Wasserski zu fahren. Ab 28,00€ die Stunde für Ju­gendliche und 33,00€ für Erwachsene erfüllen sich hier die Träume für Wa­keboard- und Wasserskibegeisterte. Auf einer der größten Holzterrassen Hamburgs kann anschließend mit ein­em kalten Bier der Durst gelöscht und der atemberaubende Blick auf den See genossen werden.

Neben Wasserski und Wakeboard ist auch das Windsurfen eine in Hamburg rare und empfehlenswerte Wassersport­art. Am Oortkatenufer 24, direkt zwi­schen Elbe und See, befindet sich das Clubhaus des Windsurfing Club Ha­m­burg, der seit einiger Zeit Wind­surfing Kurse anbietet und immer gerne neue Mitglieder aufnimmt.

Der Hamburger Hafen darf natürlich auch nicht vergessen werden. Das Wahr­zeichen unserer Stadt bietet sel­bstverständlich auch Bootstouren an – Hafenrundfahrten sollte jeder Ham­burger schon einmal gemacht haben. Aber unsere Haupt-Touristenattraktion hat noch so einiges mehr zu bieten.

Hungrige Heimurlauber dürfen sich auf die Elbperle freuen. Das kleine Res­taurant in der Elbstraße verkauft Tapas, die unter einigen Hamburgern schon als legendär gefeiert werden.

Abends kann die MS Stubnitz, ein schwimmendes Partyschiff, besucht wer­den. Das ehemalige Kühl- und Transportschiff dient inzwischen als Veranstaltungsort für Events und als Clubschiff.

Wer den Hafen lieber betrachtet, als mitten im Geschehen zu sein, sollte es sich unter den Stahlpalmen in Park Fiction gemütlich machen. Von hier aus kann Hamburgs größte Seh­ens­würdigkeit entspannt bewundert wer­den.

 

 

 

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