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CDs der Woche

Rival Sons

Feral Roots

Die Retrorocker aus Long Beach nahmen ihr sechstes Album in den legendären RCA Studios in Nashville und im kaum weniger geschichtsträchtigen Muscle Shoals Sound in Sheffield, Alabama auf. Die Inspiration dieser heiligen Hallen muss groß gewesen sein. Denn die Jungs haben hier ein ex­zellentes Werk geschaffen, das eines Tages selbst zu den Klassikern des Rockgenres zäh­len könnte. Druckvoll („Do Your Worst“), gradlinig („Feral Roots“) und voller großer Gefühle („Back In The Woods“, „Stood By Me“) liefern Sänger Jay Buch­anan & Co. eine grandiose Leistung ab. So muss zeitloser (Hard-)Rock mit Soul-Touch klingen. (Low Country)

Dendemann

Da nich für!

Das, was der in den 90ern mit Eins Zwo zum Star avancierte Rapper hier nach über acht Jahren Funkstille serviert, ist großartig. Der (Wahl-)Hamburger beginnt sein drittes Solo­album mit der relaxten Dancehall-Nummer „Ich Dende also bin ich“ und zieht den Hörer mit gewohnt cleverem Wortwitz sowie ge­nialem Flow sofort zurück in seinen Bann. Weitere Highlights sind das brillant getextete „Keine Parolen“, das kämpferische „Müde“, das atmosphärische „Wo ich wech bin“ und das verträumte „Noch’n Gedicht“. Danke! (Universal)

Bring Me The Horizon

Amo

Nachdem Sänger Oliver Sykes vor einigen Wochen verlauten ließ, dass er Rap interes­santer als Rock fände, können wir Fans be­ruhigen: Ein Hauch von Metal ist hier noch zu hören – wenn auch in abgewandelter Form und längst nicht mehr so hart, wie zu Anfan­gszeiten. So wurden sowohl „Mantra“ als au­ch „Wonderful Life“ (feat. Dani Filth (Cra­dle Of Filth)) je mit einem drückenden Git­arren-Intro versehen, ehe der melodiöse Re­frain zum Mitsummen anregt – Oli brilliert überwiegend mit seinem klaren Gesang. Ge­nerell handelt es sich um ein großartiges, ein­gängiges Werk – doch eingefleischte BMTH-Fans sollten sich darauf gefasst machen, eine glattgebügeltere Version ihrer Lieblinge ser­viert zu kriegen. (Rca Int.)

Bela B

Bingo

Bevor seine Hauptgruppe – Die Ärzte – im Laufe dieses Jahrs wieder gern gesehene Gäste auf u. a. div. Festivals sind, ver­öffentlicht der Drummer sein Debüt-Album noch einmal neu. Doch die bekannten Songs kommen nicht allein – mit ihnen liefert uns der Berliner alle, bisher ungehörten B-Seiten, sowie einen brandneuen Song. Mit dem Na­men „Kein Ort Für Einen Mann“ (feat. Mondo Sangue) reiht sich der Track musi­kalisch astrein in das bisherige Geschehen ein. Die 22 Lieder können auf CD oder Vinyl genossen werden. (B-Sploitation)

Skunk Anansie

25 Live @ 25

Anlässlich ihres 25. Bandjubiläums veröf­fentlichen die Briten Deborah Anne Dyer (51, Ges.), Martin Ivor Kent (51, Git.), Mark Richardson (48, Dr.) und Richard Keith Lewis (58, B.) ein Live-Album, das es in sich hat. Denn hier versammeln sich die besten 26 Live-Aufnahmen, die während einer langen Konzert-Karriere gesammelt wurden. Hits wie „Because Of You“, „You‘ll Follow Me Down“ oder „Hedonism“ kommen hier nicht zu kurz. (Boogooyamma)

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